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Streugeräte / Handstreuwagen

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Streugeräte / Handstreuwagen sind für Gewerbebetriebe, Kommunen und Facility-Management-Dienstleister eine praxisgerechte Lösung, um Wege, Hofflächen und Zugänge kontrolliert mit Streugut zu versorgen. In dieser Kategorie finden professionelle Anwender Streugeräte für den Winterdienst ebenso wie Handstreuwagen für saisonale Einsätze mit Salz, Sand, Splitt, Granulat sowie – je nach Ausführung – auch für Saatgut oder Düngemittel. Der zentrale Vorteil liegt in der dosierten Ausbringung auf kleineren bis mittleren Flächen, auf denen große Fahrzeuganbaugeräte nicht wirtschaftlich oder organisatorisch sinnvoll sind. Für Hausmeisterdienste, Gebäudemanagement, kommunale Betriebshöfe und Betreiber von Gewerbeimmobilien zählt dabei vor allem eine saubere Streubildkontrolle, einfache Handhabung und schnelle Einsatzbereitschaft. Ergänzend lassen sich Streugeräte sinnvoll mit Streugutbehältern für die witterungsgeschützte Lagerung, Schneeschaufeln für manuelle Nacharbeiten und bei größeren Flächen mit Schneefräsen und Kehrmaschinen kombinieren.

Was sind Streugeräte / Handstreuwagen?

Definition und Funktionsprinzip

Streugeräte / Handstreuwagen sind manuell geführte Geräte zur gleichmäßigen Ausbringung von Streumaterial auf Gehwegen, Zufahrten, Hofbereichen und sonstigen Verkehrsflächen. Sie dienen dazu, Streugut in einer kontrollierten Menge über eine definierte Arbeitsbreite abzugeben. Im Winterdienst betrifft das vor allem Streusalz, Sand, Splitt oder abstumpfende Granulate. Außerhalb der Wintersaison können viele Geräteklassen auch für Saatgut oder Dünger eingesetzt werden, sofern Materialkörnung, Feuchtigkeitsgehalt und Einsatzbereich zur jeweiligen Bauart passen.

Typisch für Handstreuwagen ist ein Vorratsbehälter, aus dem das Material über einen Streumechanismus ausgebracht wird. Je nach Ausführung erfolgt die Verteilung schiebend, ziehend oder über einen rotierenden Teller. Für gewerbliche Anwender ist entscheidend, dass das Streubild nachvollziehbar bleibt und die Dosierung an wechselnde Witterung, Flächenzustände und kommunale Streupflicht-Satzungen angepasst werden kann. Gerade im Umfeld der Verkehrssicherungspflicht – also der rechtlichen Pflicht zur Absicherung von Verkehrswegen – sind Streugeräte ein wichtiges Arbeitsmittel für planbare Winterdienstroutinen.

Abgrenzung zu anderen Streutechniken

Im Unterschied zu fahrzeuggebundenen Anbaustreuern sind Streugeräte / Handstreuwagen für den bodengeführten Einsatz konzipiert. Sie eignen sich besonders dort, wo schmale Wege, Eingangsbereiche, Treppenanläufe, Innenhöfe oder verstreute Kleinflächen zu bearbeiten sind. Für große Verkehrsflächen oder lange Fahrwege kommen dagegen eher Anbaustreuer für Nutzfahrzeuge oder Streugeräte für Gabelstapler infrage. Handgeräte schließen damit die Lücke zwischen rein manueller Verteilung per Schaufel und motorisierter Streutechnik.

Einsatzbereiche und Anwendungsgebiete

Typische Flächen im gewerblichen Winterdienst

Streugeräte / Handstreuwagen werden überall dort eingesetzt, wo Flächen regelmäßig, schnell und mit überschaubarem Personalaufwand abgestreut werden müssen. Besonders relevant ist das für Betreiber dezentraler Liegenschaften, bei denen Eingänge, Verbindungswege und Parkzonen nicht durchgehend mit Fahrzeugtechnik erreichbar sind. Für Facility-Management-Verantwortliche und kommunale Objektbetreiber ist der Handstreuwagen deshalb oft Teil eines abgestuften Winterdienstkonzepts.

  • Hausmeisterdienste und Facility-Management-Dienstleister an Büro-, Schul- und Verwaltungsgebäuden
  • Kommunale Bauhöfe und Betriebshöfe für Gehwege, Nebenzugänge und kleinere Verkehrsflächen
  • Gewerbeimmobilien, Logistikstandorte und Werkgelände mit Eingangs- und Übergangsbereichen
  • Kliniken, Bildungseinrichtungen und öffentliche Einrichtungen mit hohem Publikumsverkehr
  • Hotel-, Handels- und Servicebetriebe mit Parkplätzen, Gehwegen und Anlieferzonen
  • Hausverwaltungen und technische Objektbetreuung mit mehreren Einzelobjekten

Einsatz außerhalb der Wintersaison

Viele Streugeräte / Handstreuwagen werden nicht ausschließlich für Schnee- und Eisperioden beschafft, sondern als ganzjährig nutzbare Betriebsmittel betrachtet. Abhängig vom Material können sie bei der Verteilung von Saatgut oder Düngemitteln unterstützen. Für gewerbliche Nutzer verbessert das die Wirtschaftlichkeit und senkt den Total Cost of Ownership (TCO), also die Gesamtkosten über die Nutzungsdauer. Entscheider in Einkauf, Objektleitung oder Bauhofleitung achten daher nicht nur auf die Wintertauglichkeit, sondern auch auf die saisonübergreifende Verwendbarkeit.

Wo zusätzlich Schneeräumung erforderlich ist, ergänzen Streugeräte den Gerätepark sinnvoll. In manuellen Einsatzszenarien bieten sich etwa Transportwagen für Material und Ausrüstung oder bei der Lagerung passendes Zubehör für Streugutbehälter an.

Technische Merkmale und Ausstattung

Relevante Ausstattungsmerkmale für den Praxiseinsatz

Bei Streugeräten / Handstreuwagen bestimmen vor allem Behälterausführung, Streumechanik, Schubverhalten und Materialverträglichkeit den Nutzwert im Alltag. Für den Winterdienst sind eine gut zugängliche Befüllung, robuste Räder und eine nachvollziehbare Dosierbarkeit wesentlich. Ebenso wichtig ist die Frage, ob trockene und unterschiedlich gekörnte Streumaterialien störungsarm verarbeitet werden können. Feines Salz, Splitt oder Sand stellen je nach Bauart unterschiedliche Anforderungen an Austrag und Fließverhalten.

Materialien, Dosierung und Wartungsaspekte

Im professionellen Umfeld sind korrosionsrelevante Bedingungen ein zentraler Punkt, da Streusalz Metallbauteile und Verbindungen belastet. Deshalb lohnt ein Blick auf widerstandsfähige Werkstoffe, saubere Verarbeitung und eine möglichst einfache Reinigung nach dem Einsatz. Auch die Ergonomie sollte nicht unterschätzt werden: Griffgestaltung, Führbarkeit und kontrolliertes Handling wirken sich direkt auf Arbeitsgeschwindigkeit und Personaleinsatz aus. Für Betriebe mit mehreren Objekten ist zudem interessant, wie schnell sich das Gerät zwischen unterschiedlichen Streugütern umstellen und nach dem Einsatz wieder einlagern lässt.

Merkmal Bedeutung für gewerbliche Anwender
Behälterausführung Beeinflusst Befüllung, Materialfluss und Reinigungsaufwand
Streumechanismus Bestimmt Gleichmäßigkeit, Dosierbarkeit und Eignung für verschiedene Streugüter
Räder und Fahrverhalten Wichtig für Spurtreue auf Gehwegen, Höfen und unebenen Flächen
Korrosionsbeständigkeit Relevant bei regelmäßigem Einsatz mit Salz und feuchtem Material
Reinigungsfreundlichkeit Verkürzt Rüstzeiten und reduziert Folgeschäden durch Anhaftungen

Streugeräte im Vergleich zu anderen Varianten

Abgrenzung zu manueller Verteilung und motorisierten Lösungen

  • Streugeräte / Handstreuwagen: geeignet für kontrollierte Ausbringung auf kleineren bis mittleren Flächen, mit gutem Verhältnis aus Präzision, Mobilität und Investitionsaufwand.
  • Manuelle Verteilung per Schaufel: nur für punktuelle Einsätze sinnvoll, jedoch weniger gleichmäßig und personell aufwendiger.
  • Fahrzeuggebundene Streugeräte: für größere Flächen und längere Fahrwege wirtschaftlich, aber nicht immer für enge oder verwinkelte Bereiche geeignet.

Damit sind Streugeräte besonders interessant für Betreiber, die mehrere Eingangsbereiche, Gehwege und Übergangszonen in kurzer Zeit sichern müssen. Der Handstreuwagen schafft reproduzierbarere Ergebnisse als die händische Ausbringung und ist deutlich einfacher zu organisieren als der Einsatz eines Fahrzeugs bei kleinteiligen Flächenstrukturen.

Wann welche Produktgruppe sinnvoll ist

Für kleine Objektflächen mit hohem Publikumsverkehr ist das Handgerät häufig die wirtschaftlichere Wahl. Auf großen Betriebsflächen mit langer Wegetrasse stoßen manuell geführte Lösungen dagegen an Grenzen. Dort kann eine Ergänzung durch Fahrzeugtechnik sinnvoll sein. Wer einen abgestuften Gerätepark plant, kombiniert Handstreuwagen oft mit Schneepflügen für Nutzfahrzeuge oder mit kompakten Handgeräten aus der Kategorie Handgeräte und Streugutbehälter. Für die Feinräumung an Kanten, Türen oder Rampen bleiben außerdem manuelle Werkzeuge weiterhin relevant.

Im Unterschied zu Sole-Systemen oder großvolumigen Streuaggregaten arbeiten klassische Streugeräte mit festem Streugut. Das ist organisatorisch einfacher, weil keine Flüssigmedien vorgehalten werden müssen. Gleichzeitig sollte beachtet werden, dass Dosierung und Materialwahl immer auf Temperatur, Niederschlag, Flächenbelag und Rutschrisiko abgestimmt werden müssen. Im Kontext von StVO § 3 Abs. 4, Verkehrssicherungspflicht sowie internen Räum- und Streuplänen ist eine dokumentierbare, nachvollziehbare Anwendung entscheidend.

Kaufberatung

Auswahlkriterien nach Flächentyp und Einsatzhäufigkeit

Die Auswahl eines geeigneten Streugeräts sollte sich zuerst an den zu betreuenden Flächen orientieren. Zu prüfen sind Wegbreiten, Kurven, Engstellen, Rampen, Einfahrten und die tägliche Einsatzfrequenz. Für einzelne Objekte mit kurzen Laufwegen genügen oft kompakte Lösungen. Bei wiederkehrenden Einsätzen auf mehreren Liegenschaften sind größere Behälter und ein ruhiges Fahrverhalten wichtiger, damit Rüst- und Nachfüllzeiten gering bleiben. Für Objektleiter und Einkäufer zählt hier vor allem die Relation aus Flächenleistung, Bedienaufwand und saisonaler Verfügbarkeit.

Arbeitsbreite und Beweglichkeit

Je enger die Wegeführung, desto wichtiger ist ein gut kontrollierbares Gerät mit sauberer Spurführung und gleichmäßigem Austrag auch in Kurven und Randbereichen.

Behältergröße und Nachfüllintervalle

Wer mehrere Zugänge, Gehwege oder Hofachsen nacheinander bedient, sollte auf ausreichendes Volumen achten, um Unterbrechungen im Einsatz zu vermeiden.

Eignung für unterschiedliche Streugüter

Nicht jedes Streugerät verarbeitet jedes Material gleich gut. Salz, Splitt, Sand und Granulat unterscheiden sich in Körnung, Fließverhalten und Feuchteempfindlichkeit. Deshalb ist es sinnvoll, das bevorzugte Streugut vor der Beschaffung festzulegen. Für gemischte Anwendungen – etwa Winterdienst und Grünflächenpflege – ist die Materialverträglichkeit besonders wichtig. Werden kommunale oder betriebliche Vorgaben zur Reduktion von Salz beachtet, kann ein Gerät gefragt sein, das abstumpfende Mittel kontrolliert ausbringt.

Korngröße und Materialfluss

Feines und trockenes Material lässt sich anders dosieren als grober Splitt oder leicht feuchter Sand. Die Bauart des Austrags beeinflusst direkt die Praxistauglichkeit.

Reinigung bei Materialwechsel

Wenn das Gerät saisonal auch für Saatgut oder Düngemittel verwendet wird, ist eine gründliche und zeitsparende Reinigung zwischen den Einsätzen unverzichtbar.

Wirtschaftlichkeit, Arbeitsschutz und Organisation

Für gewerbliche Beschaffung zählt nicht nur die Anschaffung, sondern der gesamte Betriebsaufwand. Dazu gehören Lagerung, Reinigungszeit, Ersatzteilverfügbarkeit und Schulungsaufwand. Aus Sicht des Arbeitsschutzes spielen ergonomische Führung, sicheres Schieben auf glatten Untergründen und ein planbarer Materialeinsatz eine Rolle. Auch interne Vorgaben, DGUV-Vorschriften und dokumentierte Abläufe im Winterdienst sollten berücksichtigt werden. Wer Streumittel zentral bevorratet, profitiert zusätzlich von einer Kombination mit geeigneten Lagerlösungen, damit Streugut trocken und schnell verfügbar bleibt.

Lagerung und Saisonbereitschaft

Trocken gelagertes Streugut und einsatzbereite Geräte verkürzen Reaktionszeiten bei plötzlichem Schneefall oder Glättebeginn erheblich.

Folgekosten im Betrieb

Relevante Punkte sind Verschleiß, Reinigungsaufwand, Korrosionsschutz und die Frage, wie universell das Gerät im Jahresverlauf genutzt werden kann.

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Für welche Streugüter sind Streugeräte / Handstreuwagen geeignet?

Je nach Bauart eignen sich Streugeräte für Streusalz, Sand, Splitt, Granulat sowie teilweise auch für Saatgut und Düngemittel. Maßgeblich sind Korngröße, Feuchtigkeitsgehalt und die vom jeweiligen Gerät unterstützte Materialart.

Wann ist ein Handstreuwagen sinnvoller als ein Fahrzeugstreuer?

Ein Handstreuwagen ist sinnvoll, wenn schmale Wege, Eingangsbereiche, Innenhöfe oder kleinere Objektflächen bearbeitet werden müssen. Auf solchen Flächen ist er oft wendiger, schneller verfügbar und organisatorisch einfacher einzusetzen als ein Fahrzeug mit Anbaustreuer.

Kann mit einem Streugerät auch abstumpfendes Material ausgebracht werden?

Ja, viele Streugeräte sind für abstumpfende Streumittel wie Splitt oder Granulat vorgesehen. Entscheidend ist, dass Körnung und Materialfluss zur Gerätekonstruktion passen und das Streubild unter Praxisbedingungen ausreichend gleichmäßig bleibt.

Welche Rolle spielt die Verkehrssicherungspflicht beim Einsatz?

Die Verkehrssicherungspflicht beschreibt die rechtliche Pflicht, Verkehrsflächen so zu sichern, dass vermeidbare Gefahren reduziert werden. Für Betreiber, Hausmeisterdienste und Kommunen bedeutet das, Räum- und Streumaßnahmen rechtzeitig, nachvollziehbar und flächengerecht zu organisieren.

Wie wichtig ist die Reinigung nach dem Einsatz mit Streusalz?

Die Reinigung ist sehr wichtig, weil Salz Rückstände und Korrosion begünstigen kann. Ein gereinigtes und trocken eingelagertes Streugerät bleibt länger funktionsfähig und ist bei Wetterumschwüngen schneller wieder einsatzbereit.

Eignen sich Streugeräte auch für mehrere Liegenschaften?

Ja, gerade mobile Handstreuwagen sind für Dienstleister und Objektbetreuer mit mehreren Standorten interessant. Wichtig sind dabei ein praxistaugliches Behältervolumen, gute Transportierbarkeit und eine zügige Nachfüll- und Reinigungsroutine.

Welche Ergänzungen sind im Winterdienst sinnvoll?

Sinnvoll sind je nach Flächentyp Streugutbehälter zur Vorratshaltung, Schneeschaufeln für Kanten und Treppen sowie maschinelle Räumtechnik für größere Flächen. So lässt sich der Winterdienst nach Flächengröße und Einsatzort abgestuft organisieren.

Beratung und Kontakt

Persönliche Unterstützung für gewerbliche Beschaffung

Wenn Sie Streugeräte / Handstreuwagen für kommunale Liegenschaften, Gewerbeobjekte oder den professionellen Winterdienst auswählen möchten, unterstützt Winterdienst-Profishop bei der Einordnung nach Einsatzfläche, Streugut und Organisationsform. Gerade für Bauhofleiter, Facility-Manager, Objektverantwortliche und den technischen Einkauf ist eine saubere Abstimmung zwischen Gerät, Material und Einsatzroutine entscheidend. Für die Beratung erreichen Sie das Team telefonisch unter 02861 - 80401-52 oder per E-Mail an info@winterdienst-profishop.de. Der Verkauf erfolgt ausschließlich an Gewerbetreibende, Behörden und Institutionen, nicht an Endverbraucher.

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